In unserer Schule beginnt jeder Unterrichtstag mit einem ausgewogenen, gesunden Frühstück, welches mit Unterstützung durch die SchülerInnen selbst vor- und zubereitet wird.
Diese Selbstversorgung ermöglicht allen Kindern und Jugendlichen einen sanften Einstieg in den Unterrichtstag.

Der Unterricht von der Unter- bis zur Oberstufe erfolgt handlungs-, entwicklungs- und fachorientiert und wird fachübergreifend erteilt.
Das bedeutet, dass kein Lernbereich aus dem Lehrplan isoliert vermittelt wird, sondern im Förderchor einen ganzheitlichen Unterricht mit den vorab genannten Schwerpunkten bildet.
Trotzdem sollte die Unterrichtszeit flexibel gestaltet werden und dem Konzentrationsvermögen der SchülerInnen einer Klasse bzw. Gruppe angepasst werden.

Die Schüler erhalten einen Zugang zu den Kulturtechniken entsprechend ihrer Möglichkeiten. Dafür werden die Schüler ab der Mittelstufe entsprechend ihrer Lesefähigkeiten zu Gruppen zusammengefasst und so speziell einmal wöchentlich gefördert und gefordert. Darüber hinaus erfolgt stufenweise die Öffnung des Unterrichtes an einem Vormittag der Woche. Der Stundenplan wird dementsprechend gestaltet, so dass in dieser Zeit klassen- und fächerübergreifend unterrichtet werden kann.

Freitags werden in der fünften und sechsten Stunde die Klassenverbände aufgelöst.
Die Schüler der Klassen 5 bis 12 haben dann die Möglichkeit, im Rahmen des „Offenen Unterrichtes“ zu lernen und zu arbeiten. Im Schuljahr 2013/14 stehen folgende 12 Angebote zur Auswahl:

 

  • Backen und Kochen
  • Bibliothek
  • Chor
  • Chronik
  • Floorball
  • Gestalten
  • Rhythmikgruppe
  • Talker
  • Tanzmäuse
  • Textiles Gestalten
  • Theatergruppe
  • Töpfern
  • Walken

 

Für Schüler, die nicht am Klassenunterricht teilnehmen können, gibt es die Möglichkeit der Einzelbeschulung.

Mit Eintritt in Klasse 10 lernen die Jugendlichen in der Berufsschulstufe (Werkstufe)„Lernen – Arbeiten – Beruf“. Ziel ist es, die Jugendlichen auf ein möglichst selbstbestimmtes Leben vorzubereiten.
Im Lehrplan heißt es dazu:
„In der Berufsschulstufe stehen junge Menschen an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Diese Phase ist gekennzeichnet durch die Beschäftigung mit der eigenen Person, den eigenen Fähigkeiten und Interessen, durch das Streben nach Autonomie sowie durch die Entwicklung konkreter Zukunftsvorstellungen. Sie ist geprägt von körperlichen Reifeprozessen, von der Suche nach geschlechtlicher Identität und ersten Erfahrungen mit Liebesbeziehungen und Partnerschaft.“
Die Unterrichtsorganisation der Werkstufe erfolgt in folgenden Lernbereichen:

  • Arbeit und Beruf
  • Leben und Wohnen
  • Freizeitgestaltung
  • Umwelt und Öffentlichkeit
  • Mobilität
  • Persönlichkeit und soziale Beziehung

Diese werden ebenfalls lernbereichsübergreifend in Unterrichtsabschnitten vermittelt.

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