Für eine erfolgreiche schulische Arbeit sind alle am Erziehungs- und Bildungsprozess Beteiligten hinsichtlich des Unterrichtens, Erziehens, Beurteilens, Beratens und Förderns gefordert. Dazu müssen alle zum lebenslangen Lernen bereit sein. Es gilt, aktuelle Zielsetzungen und neue Erkenntnisse der Lern- und Unterrichtsforschung zu berücksichtigen, um daraus Entwicklungsziele abzuleiten und umzusetzen. Durch Fortbildung und Weiterbildung wird dieser Prozess unterstützt.

Im Zentrum der Fortbildungsplanung stehen die Interessen der Schule als professionelle Lerngemeinschaft.

„Fortbildungen sind sowohl systembezogen als auch individuell zu organisieren. Systembezogene Fortbildungen zielen auf die Schule als Ganzes und deren Entwicklung ab […]Individuelle Fortbildungen zielen auf die Qualifizierung der oder des Einzelnen.“ (Rd.Erl. des MK vom 20.11.2012).

Durch Zusammenarbeit von Schulleitung und Steuergruppe wurde erfasst, welche Ziele innerhalb der Schule erreicht werden sollen. Nach dem Erfassen der Ausgangslage und vorhandener Kompetenzen wurden daraus die systembezogenen Fortbildungsthemen abgeleitet.

Im Mittelpunkt der systembezogenen Fortbildungen sollen demnach in den nächsten zwei Jahren folgende Themen stehen:

 

  • Rechtliche Grundlagen
  • Gewaltprävention

 

Bereits durchgeführt bzw. geplant sind in diesem Schuljahr folgende systembezogene Fortbildungen auf Schulebene:

 

August 2013:              „Veränderungen in der WfbM hinsichtlich des Berufsbildungsbereiches“

November 2013:         „Rechtsanspruch für Menschen mit Behinderungen“        

 

Die individuellen Fortbildungen zielen auf die Vertiefung von fachlichem und fachdidaktischem Wissen und Können. Zur Erreichung der Ziele des individuellen Fortbildungsplanes können die vom LISA angebotenen Veranstaltungen für einzelne Unterrichtsfächer bzw. Lernfelder sowie fächerübergreifende Angebote genutzt werden.

 

Um Fortbildungen erfolgreich und nachhaltig zu gestalten, sind kollegialer Austausch und kollegiales Lernen von großer Bedeutung. Eine gute Möglichkeit bietet die Veranstaltungsreihe „Von Kollegen für Kollegen“. Hier können die Kollegen voneinander und miteinander lernen, um so praxisorientiertes Wissen und Können zu erwerben bzw. auszutauschen. Es fanden bzw. finden Veranstaltungen statt zu Themen wie:

  • Töpfern und Filzen (für den Weihnachtsmarkt)
  • Trommelworkshop
  • Vorstellen von Freiarbeitsmaterialien
  • Arbeit mit Montessori- Material

 

Weitere Veranstaltungen in der Reihe “vKfK“ werden ab diesem Schuljahr stattfinden zum Thema „Aufbau eines Kompetenzteams mit dem Schwerpunkt Unterstützte Kommunikation“. Sie sollen helfen, intensiver mit Mitteln der Unterstützten Kommunikation (UK) zu arbeiten und unterschiedliche Kommunikationshilfen im Unterricht oder in der Einzelförderung einzusetzen. Dabei stehen kollegialer Austausch und der praktische Einsatz der Kommunikationshilfen im Mittelpunkt.

Des Weiteren hospitiert jede Lehrkraft während eines Schuljahres mindestens zwei Stunden bei einem anderen Kollegen und öffnet seinen Unterricht ebenfalls zum Hospitieren.

Die anschließende gemeinsame Auswertung soll Stärken und Schwächen hervorheben und eventuell Anregungen mit auf den Weg geben.

Diese Hospitationen beschränken sich nicht nur auf unsere eigene Einrichtung, sondern werden auch auf die Schulen innerhalb des Förderzentrums ausgedehnt.

Zu Beginn eines Schuljahres stellt jeder Pädagoge einen eigenen Fortbildungsplan auf stimmt ihn mit der Schulleitung ab.

An unserer Schule werden verschiedene Kompetenzen der Lehrkräfte und pädagogischen Mitarbeiter benötigt, um die Vielzahl der Bildungs- und Erziehungsaufgaben zu bewältigen. Durch eine Teilnahme an regelmäßigen Fortbildungsangeboten sollen sich unsere Kollegen / innen diese Kompetenzen aneignen können.

Alle MitarbeiterInnen unserer Einrichtung sind gern bereit, Praktikantinnen und Praktikanten sowie Referendare und Referendarinnen aus den verschiedensten Ausbildungsrichtungen aufzunehmen und zu betreuen.

Nach Absprache mit der Schulleitung übernehmen die Mentoren für künftige LehrerInnen, TherapeutInnen, HeilerziehungspflegerInnen u.v.m. die inhaltliche und zeitliche Koordination.

Dabei wird besonders darauf geachtet, dass gewohnte Abläufe an unserer Schule so wenig wie möglich beeinflusst werden.