CIMG1847In unserer Schule hat der Ausspruch „Für das Leben lernen …“ die höchste Bedeutung und einen greifbaren Hintergrund.

Die Bewältigung verschiedener Alltagssituationen verlangt ein hohes Maß an flexiblen Handlungs- und Problemlösungsstrategien.

Schüler mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ müssen Fähigkeiten aufbauen, das Gelernte auf Alltagssituationen zu übertragen. Hierfür soll der Lernort Schule das ultimative Trainingsfeld sein. Unsere Schule soll den Kindern und Jugendlichen neben dem Elternhaus, einen Lebensraum bieten, in dem sie sich sicher und geborgen fühlen. Deshalb ist die Pflege der schulischen Gemeinschaft (wie Klassenverband, Schulgemeinschaft) von besonderer Bedeutung.

Ein tragendes Element ist dabei die Begleitung durch das entsprechende Klassenteam und die Pflege einer stabilen Klassengemeinschaft.

Alle traditionellen Unterrichtsinhalte werden entsprechend dem individuellen Leistungs-vermögen in fächerübergreifendem Unterricht differenziert integriert.

Damit Schüler und Schülerinnen optimal gefördert sowie gefordert werden, wird ein Angebot in Form von Gruppenunterricht ab der Mittelstufe angeboten.

  • Schule als Lern- und Lebensraum ist ein Ort,
  • an dem jeder in seiner Individualität angenommen wird,
  • an dem jeder Zeit zum Wachsen hat und seine Fähigkeiten entfalten kann,
  • an dem jeder Angebote vorfindet, die zum Lernen anregen,
  • wo Fehler und Umwege im Lernprozess erlaubt sind,
  • wo Inhalte zunehmend selbst ausgewählt und erschlossen werden,
  • wo ein Klima gegenseitigen Respekts und menschlicher Wärme herrscht und
  • wo Begegnungen stattfinden und Schule gemeinsam gelebt und erlebt wird.

 

Zum Lebensraum „Schule“ gehört auch die Möglichkeit eines entsprechenden sozialen Austausches. Lehrer, Mitarbeiter und Eltern brauchen immer wieder Ansprechpartner für ihre pädagogischen Fragen. Möglichkeiten dazu bieten sich in den regelmäßigen Konferenzen, Elternabenden sowie in Gesprächen untereinander, mit den Schulpsychologen, dem Jugendamtsärztlichen Dienst oder Therapeuten.

Diese Pflege von Vertrauen beinhaltet auch Vorgehensweisen bei krisenhaften Auseinandersetzungen. In der Schule sollten deshalb Ansprechpartner bei besonderen Vorkommnissen benannt werden.