Für eine erfolgreiche schulische Arbeit sind alle am Erziehungs- und Bildungsprozess Beteiligten hinsichtlich des Unterrichtens, Erziehens, Beurteilens, Beratens und Förderns gefordert. Dazu müssen alle zum lebenslangen Lernen bereit sein. Es gilt, aktuelle Zielsetzungen und neue Erkenntnisse der Lern- und Unterrichtsforschung zu berücksichtigen, um daraus Entwicklungsziele abzuleiten und umzusetzen. Durch Fortbildung und Weiterbildung wird dieser Prozess unterstützt.

Im Zentrum der Fortbildungsplanung stehen die Interessen der Schule als professionelle Lerngemeinschaft.

„Fortbildungen sind sowohl systembezogen als auch individuell zu organisieren. Systembezogene Fortbildungen zielen auf die Schule als Ganzes und deren Entwicklung ab […]Individuelle Fortbildungen zielen auf die Qualifizierung der oder des Einzelnen.“ (Rd.Erl. des MK vom 20.11.2012).

Durch Zusammenarbeit von Schulleitung und Steuergruppe wurde erfasst, welche Ziele innerhalb der Schule erreicht werden sollen. Nach dem Erfassen der Ausgangslage und vorhandener Kompetenzen wurden daraus die systembezogenen Fortbildungsthemen abgeleitet, welche in einem schulinternen Fortbildungsplan verankert sind.

Die individuellen Fortbildungen zielen auf die Vertiefung von fachlichem und fachdidaktischem Wissen und Können. Zur Erreichung der Ziele des individuellen Fortbildungsplanes können die vom LISA angebotenen Veranstaltungen für einzelne Unterrichtsfächer bzw. Lernfelder sowie fächerübergreifende Angebote genutzt werden.

Um Fortbildungen erfolgreich und nachhaltig zu gestalten, sind kollegialer Austausch und kollegiales Lernen von großer Bedeutung. Eine gute Möglichkeit bietet die Veranstaltungsreihe „Von Kollegen für Kollegen“. Hier können die Kollegen voneinander und miteinander lernen, um so praxisorientiertes Wissen und Können zu erwerben bzw. auszutauschen. Es finden jährlich mehrere Veranstaltungen zu den verschiedensten Themen statt.

Des Weiteren besucht jede Lehrkraft während eines Schuljahres mindestens zwei Stunden bei einem anderen Kollegen den Unterricht. Die anschließende gemeinsame Auswertung soll Stärken und Schwächen hervorheben und eventuell Anregungen mit auf den Weg geben.

Diese Unterrichtsbesuche beschränken sich nicht nur auf unsere eigene Einrichtung, sondern werden auch auf die Schulen innerhalb des Förderzentrums ausgedehnt.

Zu Beginn eines Schuljahres stellt jeder Pädagoge einen eigenen Fortbildungsplan auf stimmt ihn mit der Schulleitung ab.

An unserer Schule werden verschiedene Kompetenzen der Lehrkräfte und pädagogischen Mitarbeiter benötigt, um die Vielzahl der Bildungs- und Erziehungsaufgaben zu bewältigen. Durch eine Teilnahme an regelmäßigen Fortbildungsangeboten sollen sich unsere Kollegen / innen diese Kompetenzen aneignen können.

Alle Mitarbeiter*innen unserer Einrichtung sind gern bereit, Praktikantinnen und Praktikanten sowie Lehramtsanwärter*innen aus den verschiedensten Ausbildungs-richtungen aufzunehmen und zu betreuen.

Nach Absprache mit der Schulleitung übernehmen die Mentoren für künftige Lehrer*innen, Therapeut*innen, Heilerziehungspfleger*innen u.v.m. die inhaltliche und zeitliche Koordination.

Dabei wird besonders darauf geachtet, dass gewohnte Abläufe an unserer Schule so wenig wie möglich beeinflusst werden.